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Buchtipp der Woche: Björn Volland – Drusilla. Schwanger durchs Barbaricum

Der erste Comic im Ventura Verlag!

Unsere Geschichte spielt im Jahre 11 vor Christus. Der Römische Feldherr Nero Claudius Drusus befindet sich auf einem Feldzug durch Germanien. Hierbei lässt er auch ein strategisch günstig gelegenes Lager am Südtor in Bergkamen-Oberaden errichten. Unterstützt wird er dabei von seinem treuen Tribun Gaius Iunius Mellius.

Während dieser an der Seite seines Herrn und dessen Legionen steht, schmeißt seine Frau Drusilla die Bauten und Vorgänge im Lager. Ganz schön viel Verantwortung, die sie da trägt. Wenn da nur nicht diese ständige Morgenübelkeit wäre …

Zum Glück kann sich Drusilla auf ihre Sklavin und Freundin Gama verlassen. Sie ist klug, fleißig und hat ein Herz aus Gold. Der Adjutant von Gaius, kurz Drusus genannt, behauptet sogar, Gama sei die schönste Frau im ganzen Römischen Imperium!

Björn Volland zeichnet in diesem Band ein authentisches Bild vom Leben im Römerlager Bergkamen-Oberaden zur Zeit der Eroberung Germaniens. Dabei beleuchtet er vor allem die Rolle der starken Frauen hinter den römischen Feldherren. Ohne die ginge nämlich gar nichts im Römischen Reich voran!

Buchtipp der Woche: Christian Jaschinski – STARCK und die zweite Frau

„Rasante Schnitte. Knackige Dialoge. Kopfkino pur!“ Klaus-Peter Wolf 

WEM KANNST DU NOCH VERTRAUEN, WENN DEIN GEGNER ÜBERMÄCHTIG IST? 

Ein Mafia-Boss mit einem perfiden Plan. Korruption bis in höchste Kreise. Eine Diebin, ein Journalist und ein Ex-Staatsanwalt auf verlorenem Posten.

Alle wussten, dass der alte Mann existierte. Niemand wusste, wer er wirklich war. Und ihr hatte er sein Gesicht gezeigt. Das – so wurde ihr klar – war das Todesurteil.

Ex-Staatsanwalt Andreas Starck versucht noch immer, seine Unschuld zu beweisen, nachdem er vor fünf Jahren einem Komplott zum Opfer fiel und ins Gefängnis musste. Mithilfe des Investigativ-Journalisten Tom Finder, der schon seit längerer Zeit versucht die versteckten Konten der Reichen und Mächtigen aufzudecken, erkennt er die Verbindungen bis in die höchsten Stellen der Justiz. 

Um seinen Namen reinzuwaschen, muss Starck die wahre Identität Onkel Pablos aufdecken, einem der mächtigsten Mafiabosse Europas. Dessen Einfluss ist jedoch viel weitreichender, als Starck sich je hätte vorstellen können. Hilfe erhält er unverhofft von der Diebin Vanessa Conrad. Doch kann er ihr wirklich vertrauen? 

Als sie in Pablos Fänge geraten, müssen sie sich unter Lebensgefahr ihrer Vergangenheit und ihren verdrängten Traumata stellen. Kann Starck sich rehabilitieren und seiner Tochter einen Schritt näherkommen? 

Korruption, kriminelle Vereinigungen und alte Familiengeheimnisse. Eine spannende Jagd durch Europa! 

Das packende zweite Buch der neuen Thriller-Reihe „STARCK – Staatsanwalt im Schatten“.

Buchtipp der Woche: Mechtild Borrmann – Lebensbande

»Zutiefst menschlich, ohne Pathos und spannend wie ein Krimi. Absolut empfehlenswert.« DIE ZEIT

Zeitgeschichte trifft auf die verwobenen Schicksalsfäden dreier Frauen:

Basierend auf wahren Begebenheiten erzählt Bestseller-Autorin Mechtild Borrmann in ihrem großen zeitgeschichtlichen Roman »Lebensbande« die Lebensgeschichten dreier Frauen, deren Schicksale sich  zwischen dem 2. Weltkrieg und dem Fall der Berliner Mauer kreuzen.

Vom Zweiten Weltkrieg bis zum Mauerfall verbinden die Fäden des Schicksals Lene, Nora und Lieselotte: Obwohl sie sich in einer Zeit der Angst und des Terrors als Fremde begegnen, werden sie zu Freundinnen, die einander Halt geben und große Risiken auf sich nehmen. Krankenschwester Nora tut alles, um Lene zu helfen, das Leben ihres kleinen Sohnes Leo zu retten. Denn wegen eines leichten Handicaps gilt Leo als »Reichsausschusskind«. 1942 lernt Nora Lieselotte in Danzig kennen. Drei Jahre später werden die Frauen in einen Gulag der Sowjetunion verschleppt – als Teil der 900.000 Arbeitskräfte, die Stalin unter anderem im Rahmen der Reparationszahlungen zugesichert worden waren. Als Adenauer 1949 beginnt, diese Deutschen zurückzukaufen, gibt Lieselotte alles auf, was sie noch hat, um Nora die Rückkehr in die Heimat zu ermöglichen. Viele Jahre später, kurz nach dem Mauerfall, erhält diese einen verstörenden Brief, der sie schlagartig in die Vergangenheit zurückkatapultiert …

Zeitgeschichte, inspiriert von wahren Ereignissen und Schicksalen und so spannend erzählt wie ein Kriminalroman

Mechtild Borrmann versteht es meisterlich, zutiefst menschliche Geschichten ohne Pathos zu erzählen. Auch in »Lebensbande« lässt die Bestseller-Autorin auf zwei Zeitebenen große Spannung entstehen. Erschütternd und trotzdem voller Hoffnung zeigt sie, wie eng große Tragik und zartes Glück beieinander liegen können.

Entdecken Sie auch Mechtild Borrmanns andere zeitgeschichtliche Spannungsromane:

  • Der Geiger (Russland nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs und Deutschland 2008)
  • Die andere Hälfte der Hoffnung (Tschernobyl 1986 bis 2010 und Deutschland 2010)
  • Trümmerkind (Hamburg nach dem Zweiten Weltkrieg bis 1992)
  • Grenzgänger (Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg bis 1970)
  • Feldpost (Kassel, ab 1935, während des 2. Weltkriegs und 2000) 

Rezension

»Haltung ist ein zentraler Begriff in „Lebensbande“. Der Roman ist, wie zahlreiche Vorgänger, eine packende Geschichtsstunde. Einfühlsam, ohne dabei kitschig-klischeehaft abzudriften und vor allem spannender als mancher Thriller.« („booknerds.de“)
»Der Roman ist ein spannendes Zeitgemälde, die Erzählung über drei Frauen, die ihr Schicksal in die eigenen Hände nehmen, eine besondere Liebesgeschichte über Grenzen hinweg, eine Beschreibung der Lebensumstände, des politischen Drucks bis in die Familien hinein.« („Neue Westfälische“)

Buchtipp der Woche: Friedrich Ani – Schlupfwinkel

Ein kleines Dorf in Bayern, Ende der 1950er Jahre: Ein Kind kommt zur Welt aus einer Verbindung, die hier niemand für möglich gehalten hätte. Die Mutter ist Schlesierin und gehört zu den „Heimatvertriebenen“, die sich ein Jahrzehnt zuvor im Ort niedergelassen haben. Der Vater ist ein Medizinstudent aus Syrien, der ins Dorf kommt, um am Goethe-Institut Deutsch zu lernen. Zum Zeitpunkt des Kennenlernens hatten sie keine gemeinsame Sprache, und ihr gegenseitiges Sprechen blieb ein Leben lang brüchig. So wächst das Kind in einer Atmosphäre des Schweigens auf, sucht nach einem Schlupfwinkel für die eigene Existenz und findet ihn in der Literatur.

Schlupfwinkel beschreibt den Werdegang eines Autors, der zwar zu einer eigenen Sprache findet und damit Erfolge feiert, doch im Leben ein Verlorener bleibt. Es ist gleichzeitig ein Versuch, die Geschichte der Eltern aus der Distanz heraus zu verstehen und den Momenten nachzuspüren, wo sie vielleicht eine Chance gehabt hätten, eine ausgeglichene Familie zu werden. Und schließlich ist es eine Geschichte von Flucht und möglichem Ankommen, die sich in den „Wirtschaftswunderjahren“ abgespielt hat, aber bis heute nachhallt.

Buchtipp der Woche: Mascha Kaléko – Feine Pflänzchen

Beschreibung

Nach 40 Jahren wieder als Einzelband lieferbar

Mascha Kalékos Verse sind bekannt für ihren Wortwitz und ihren Charme. In ›Feine Pflänzchen‹, bisher als Einzelband nur einmal 1976 in einer limitierten handgesetzten Ausgabe erschienen, besingt sie in gewohnter Manier und mit kreativen Wortschöpfungen allerlei Gewächse, nicht nur botanische.

Geschenkbuch mit Illustrationen der Künstlerin Eva Schöffmann-Davidov.

Rezension

Kaléko-Liebhaber haben mit ›Feine Pflänzchen‹ nicht nur ein weiteres Werk der großartigen Literatin in der Hand – es ist auch noch ein besonders sanftes, anschmiegsames, zugängliches, handliches Buch. („sandammeer.at“)
Voll Wortwitz und Charme sind die Verse von Mascha Kaléko, die zu den bedeutendsten deutschsprachigen Lyrikerinnen des 20. Jahrhunderts zählt. („Granatapfel – Magazin der Barmherzigen Brüder, April 2017“)

Buchtipp der Woche: Hark Bohm – Amrum

Über die Verbundenheit zu einer Insel, die alles überdauert: von Fatih Akin verfilmt mit Diane Kruger, Matthias Schweighöfer, Detlev Buck und Lisa Hagmeister

Zwischen Heidekrautfeldern und dem endlosen Watt ist Nanning zu Hause: Amrum, die Nordseeinsel ist alles, was er kennt. Gemeinsam mit seinem besten Freund trotzt er der kargen Natur ab, was er kann, um während des Krieges für seine Familie zu sorgen. Sie jagen Kaninchen, treten Schollen und tauschen ihre Beute gegen das Notwendigste. Wenn es hart auf hart kommt, hält die Gemeinschaft zusammen, doch Nanning spürt das Misstrauen ihm und seiner regimetreuen Familie gegenüber. Mit dem Tod Hitlers brechen neue Zeiten an, und für Nanning wird sich alles ändern.
Amrum erzählt voll wilder Schönheit davon, was Herkunft bedeutet – und wie man lernt, den eigenen Weg zu gehen. Der Roman ist ein poetisches Zeitzeugnis, in dessen Kern eine zutiefst menschliche Geschichte steht.

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»Ob als Filmemacher, Gesprächspartner oder Literat: Hark Bohm ist stets ein wahrhaft generöser Geschichtenerzähler.«
Fatih Akin