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Buchtipp der Woche: Michael Thumann – Eisiges Schweigen flussabwärts

Von Moskau nach Berlin – Michael Thumanns melancholische Reise durch Russland, Polen und das Baltikum

Michael Thumann legt nach seinem SPIEGEL-Bestseller «Revanche» einen sehr persönlichen Reisebericht vor, in dem er die erneute Teilung Europas mit eigenen Augen erkundet. Er beschreibt in eindringlichen Reportagen und Augenzeugenberichten seinen Weg aus Moskau heraus über die schwer bewachten Außengrenzen Russlands, erst nach Osten Richtung Zentralasien, dann nach Westen über die baltischen Staaten und Polen nach Deutschland: von Moskau nach Berlin, mitten durch den neuen Eisernen Vorhang hindurch.

Thumann nimmt uns mit zu endlosen Befragungen an Grenzübergängen, er besucht russische Flüchtlinge in den Nachbarstaaten, er kommt auf seinem Weg von Ost nach West mit Menschen aus ganz Osteuropa zusammen und schildert ihre Ängste vor Russlands Revanchismus und Kriegslust. Oder ihre vorauseilende Unterwerfung angesichts von Putins unaufhörlichem Expansionsdrang. Thumann blickt dabei auch auf die eigene Familiengeschichte, den Mauerfall und seine zerplatzten Träume in der Putin-Ära zurück. Er spürt den Gründen für das prekäre deutsch-russische Verhältnis in der Geschichte und Gegenwart nach. Thumanns Buch ist ein mitreißendes zeitgeschichtliches Zeugnis von der Suche nach einer Sicherheit, die wir alle verloren haben.

Das Buch basiert auf persönlichen Gesprächen, Erlebnissen und Reisen in Russland und Osteuropa, das durch neue Mauern und Stacheldrähte geteilt wird

„Ein eiskalter Wind weht über den Fluss, ich will zügig weitergehen, dann wieder: ‚Halt, stehenbleiben!'“ Michael Thumann

Michael Thumanns aufregende Reisereportage von Ost nach West

Michael Thumann ist einer der letzten deutschen Korrespondenten, die noch aus Moskau berichten

Buchtipp der Woche: Ingo Bott – „Pirlo – Doppeltes Spiel“

Der vierte Fall für die Strafverteidiger Pirlo und Mahler | Packender Justizkrimi in der Profifußballszene

Strafverteidiger Pirlo, Band 4

Vor Gericht und im Fußball geht es ums Gewinnen. Aber gilt das wirklich um jeden Preis? – Der vierte Fall für die Strafverteidiger Dr. Anton Pirlo und Sophie Mahler 

Die Kanzlei von Anton Pirlo und Sophie Mahler steckt in wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Um das Geschäft wieder in Schwung zu bringen, lassen sich die beiden Strafverteidiger auf einen Vorschlag von Pirlos Bruder Ahmid ein: Sie setzen zusätzlich auf Sportrecht und versuchen sich in der Fußballbranche als Spielerberater. Als allerdings der Vereinsmanager ihres Toptalents nach einer Auseinandersetzung mit Pirlo tot aufgefunden wird, steht dieser auf einmal unter Mordverdacht. Pirlo und Sophie verteidigen plötzlich in eigener Sache. Dabei geraten sie immer tiefer in den Strudel des Geschäfts mit Fußballtalenten, ihren Hoffnungen, Träumen – und ihrem Leben …

»Blut fließt im Fußball, und Strafverteidiger Anton Pirlo ermittelt wieder. Spannend, amüsant und flott geschrieben – 3:0 für Ingo Bott.« Manni Breuckmann

»Nervenkitzel bis zum Schlusspfiff! Krimispannung aus der Champions League.« Andreas Luthe

»Spannend. Intensiv. Hintergründig. Man merkt, dass Ingo Bott weiß, wovon er schreibt. True Crime im Sport!« Benni Hofmann

»Verbrechen im Fußball, erzählt von einem echten Kenner! Ingo Bott kennt die Branche als Journalist und als Anwalt. In seinem Krimi zeigt er uns die Schattenseiten des strahlenden Sportgeschäfts. Absolut lesenswert!« Henning Behrens

Buchtipp der Woche: Thomas Mann – „Deutsche Hörer!“

Radiosendungen nach Deutschland | Neuausgabe mit einem Vorwort und einem Nachwort von Mely Kiyak

Thomas Manns wichtigstes politisches Vermächtnis.

Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten verließ Thomas Mann Deutschland und kehrte nie wieder zurück. Im Schweizer Exil verlor der deutsche Literaturnobelpreisträger 1936 seine Staatsbürgerschaft. Er emigrierte weiter nach Amerika, von wo aus er ab 1940 seine Anti-Kriegsreden sendete. In 58 verzweifelten, glühenden humanistischen Appellen redete er den deutschen Hörern bis November 1945 ins Gewissen. Seine Radioansprachen, auf abenteuerlichen Wegen von der BBC nach Europa übertragen, sind einzigartige Dokumente eines aufrechten Deutschen. 

»Ich kann mir nicht helfen: es tut doch wohl, Hitler so recht ins Gesicht hinein einen blödsinnigen Wüterich zu nennen.« Thomas Mann

»Der Thomas Mann der Radioansprachen ist ein über sein Land verbitternder und enttäuschter Schriftsteller. Er hat für die Faschisten, die ›die Welt in Nacht und Grauen‹ hüllen, nur ein Gefühl übrig: Hass. Ja, er hasst die

Buchtipp der Woche:

Mary E. Garner (Mirjam Müntefering)

Das Buch der verbotenen Träume

Seit dem plötzlichen Tod ihres Lebensgefährten Henry lebt Dawn Walker zurückgezogen in einem kleinen Dorf im Lake District. Eines Tages findet sie ein geheimnisvolles Buch auf der Straße. Es scheint besondere Kräfte zu haben, denn als Dawn am Abend mit dem Buch in der Hand einschläft, träumt sie von Henry so real wie nie zuvor. Als eine junge Frau versucht, das Buch zu stehlen, fragt Dawn sich: Was hat es damit auf sich? Da taucht ein Fremder namens Leo Turner auf und will Dawn in eine Londoner Buchhandlung mitnehmen. Zögernd stimmt sie dem Vorschlag zu. Sie hofft, Antworten auf ihre Fragen zu finden. Noch ahnt sie nicht, dass dort ein gefährliches Abenteuer auf sie wartet …

Buchtipp der Woche: Leonard Cohen – So long

Leonard Cohen

So long

Montreal, wo er 1934 geboren wurde, sei der einzige Ort, an dem er sich je zu Hause gefühlt habe. Leonard Cohens Eltern sind gläubige Juden, und er selbst wird zeit seines Lebens ein spirituell Suchender sein. Und dann sind da noch die Frauen: Gitarre lernt er angeblich nur deshalb spielen, weil er ein Mädchen für sich gewinnen will. Zunächst aber zieht es ihn nicht zur Musik, sondern zur Literatur. Schon mit dreizehn lernt er die Gedichte García Lorcas auswendig. Und Cohen schreibt selbst: Gedichte und Romane. Kaum jemand kann sich da vorstellen, dass er als Sänger reüssieren wird – mit dieser Stimme. Trotzdem versucht sich Cohen bald als Musiker, zunächst aus finanziellen Gründen. Auf dem Newport Folk Festival 1976, wo er Joni Mitchell zum ersten Mal begegnet, erlebt er seinen Durchbruch.

In diesen Gesprächen erzählt Cohen eindringlich und mit Nonchalance von hellen und dunklen Zeiten, Begegnungen mit Jimi Hendrix und Janis Joplin im New Yorker Greenwich Village der späten sechziger Jahre, seinem Absturz in den siebziger Jahren, Depressionen, vielen Liebschaften, den Jahren im Zen-Kloster und natürlich von seinen großen Songs.

Pressestimmen

»In diesen Gesprächen erzählt Cohen eindringlich und mit Nonchalance von hellen und dunklen Zeiten, Begegnungen mit Jimi Hendrix und Janis Joplin im New Yorker Greenwich Village der späten sechziger Jahre, seinem Absturz in den siebziger Jahren, Depressionen, vielen Liebschaften, den Jahren im Zen-Kloster und natürlich von seinen großen Songs.« Roman Steiner / Sindelfinger/Böblinger Zeitung

Buchtipp der Woche: V.S. Naipaul – In einem freien Land

Mit einem feinen Gespür für die unfreiwillige Komik menschlicher Schicksale erzählt der Nobelpreisträger V.S. Naipaul in fünf Geschichten von Menschen, die ihre Wurzeln verloren haben. Wie Santosh, der mit seinem Herrn aus Bombay in die USA kommt. Er, der barfuss herumläuft und am liebsten mit seinem Bettzeug auf der Straße schläft, muss nun im 25. Stock wohnen und lernen, dass eine Rupie kein Dollar ist.

»Naipauls tief verankertes koloniales Bewusstsein verhilft ihm zur intimen Kenntnis jener Menschen und Zustände, die er beschreibt.« Tages-Anzeiger