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Buchtipp der Woche: Anna Husen – Lübecks Töchter. Der Traum von Liebe und Gemeinschaft

Zwischen Traum und Wirklichkeit: Lübecks Lehrerinnen kämpfen für ihr Glück

»Der Traum von Liebe und Gemeinschaft« ist der 2. historische Roman von Anna Husens großer Familiensaga »Lübecks Töchter«.

Lübeck, 1888. Amélies Ziehtochter Natalie unterrichtet mittlerweile selbst als Lehrerin am Seminar. Dass sie kaum älter ist als ihre Schülerinnen, stellt sie immer wieder vor Herausforderungen. Besonders die junge Gräfin Fanny zu Reventlow macht Natalie das Leben schwer.

Währenddessen wächst der Druck auf Amélie und Richard, ihre Liebe durch eine Hochzeit vorzeigbar zu machen. Doch das kommt für Amélie nach wie vor nicht infrage. Als sie Richards Heiratsantrag ablehnt, gibt er tief verletzt dem Drängen seines Vorgesetzten nach, ein Handelskontor in Amerika zu leiten.

Natalie gibt Amélie die Schuld, dass ihr Vater Lübeck verlässt, und entfremdet sich von ihrer mütterlichen Freundin. So bemerkt niemand, dass sie mehr und mehr dem Charme eines jungen Adligen mit zweifelhaftem Ruf erliegt …

Emotionale und atmosphärische Familiensaga von der zauberhaften Kulisse von Lübeck und der Ostseeküste

Anna Husens historischer Roman lädt dazu ein, die romantische Hansestadt Lübeck im 19. Jahrhundert zu entdecken. Frauenbildung und Selbstbestimmung sind dabei ebenso zeitlose Themen wie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Die historische Familiensaga zum Mitfiebern und Mitleiden erscheint in folgender Reihenfolge:

  • Lübecks Töchter. Der Traum von Bildung und Freiheit
  • Lübecks Töchter. Der Traum von Liebe und Gemeinschaft

Buchtipp der Woche: Tödliches Theater | Die Macht der Worte – Wolfgang Wiesmann

Der dritte Fall für das Münsteraner Ermittlerduo Fey Amber und Hanno Albers

Ein Münsterland-Krimi mit Shakespeare, Bankenskandal und einem Ermittlerduo, das unter die Haut geht.
Ein Bankier liegt erstochen im Wald. Ein Schauspieler verschwindet spurlos nach der Probe. Und zwischen Shakespeares Versen lauert ein Geheimnis, das weit über die Bühne hinausreicht.
Hauptkommissarin Fey Amber und der pensionierte Hanno Albers ermitteln in zwei Fällen, die scheinbar nichts miteinander verbindet – und doch alles mit Rache, Verrat und der zerstörerischen Kraft verborgener Wahrheiten zu tun haben.

Der Autor Wolfgang Wiesmann verwebt die Welt des Theaters mit den Abgründen einer Münsteraner Gesellschaft, in der Affären, Finanzbetrug und alte Schuld das Gift liefern, aus dem Motive entstehen. Die Aufführung von „Antony and Cleopatra“ wird dabei zur Bühne realer Dramen: Erpressung, zerrüttete Familienbande und ein Sohn, der in Shakespeares Tragödien seine eigene Rache inszeniert. Präzise Ermittlungsarbeit trifft auf psychologische Tiefe – ein Krimi, der bis zur letzten Seite überrascht. Packend für Fans von Regionalkrimis mit Haltung und Anspruch.

Ein raffinierter Krimi, in dem Hauptkommissarin Fey Amber und ihr Mentor Hanno Albers in zwei parallelen Mordfällen ermitteln – einem aktuellen Mord in einer Theatergruppe und dem Mord an einem Bankier – wobei die Grenzen zwischen Theater und Realität zunehmend verschwimmen.

„Tödliches Theater“ ist ein komplexer Kriminalroman, der zwei fesselnde Fälle um Mord, Betrug und Rache miteinander verwebt. Empfohlen für Leser*innen ab 16 Jahren, die psychologisch tiefgründige und vielschichtige Geschichten schätzen.

Buchtipp der Woche: Leander und die dunklen Mächte – Thomas Breuer

Föhr-Krimi

Er kann es nicht lassen!
Der ehemalige Polizeihauptkommissar Henning Leander, der seinen vorzeitigen Ruhestand auf Föhr genießen möchte, muss einfach eingreifen: Die Frau seines Freundes droht Opfer eines Lynchmobs zu werden. Die Heilerin wird als Hexe verschrien. Denn ein junger Mann, der wegen seiner Herzerkrankung Hilfe bei der Heilerin gesucht hat, ist überraschend gestorben. Aber wer ist für seinen Tod verantwortlich? Dass der Tote im Museum Altföhringer Bauernhaus während einer Führung aufgefunden wird, wirft viele Fragen auf. Leander geht ihnen nach und gerät immer mehr in das Spannungsfeld von etablierter Medizin und alternativen Heilmethoden. Er bleibt von der Unschuld der Heilerin überzeugt. Kann er die wahren Verantwortlichen stellen und so aufgebrachte Insulaner aufhalten, die die „Hexe“ brennen sehen wollen?

Buchtipp der Woche: Nein sagen – Matthias Brandt

Über den Mut, Nein zu sagen

Angesichts der neuen Bedrohung der Demokratie durch Rassismus und Fremdenfeindlichkeit erinnert der Schauspieler Matthias Brandt an den Mut der Widerstandskämpfer und -kämpferinnen gegen das NS-Regime, zu denen auch seine Eltern gehörten.

Matthias Brandt hielt 2025 eine denkwürdige Rede zur Erinnerung an die Widerstandskämpfer des 20. Juli 1944 in der Gedenkstätte Berlin-Plötzensee – dem Ort, an dem viele der Beteiligten an dem Attentat gegen Adolf Hitler hingerichtet wurden.

Als Sohn des Emigranten und späteren Bundeskanzlers Willy Brandt und seiner Frau Rut nahm Matthias Brandt die Rede zum Anlass, aus heutiger Sicht über den Mut und die Motive der Verschwörer des 20. Juli und vieler anderer Widerstandskämpfer:innen, zu denen auch die eigenen Eltern gehört hatten, nachzudenken und auch sich selbst über notwendige Konsequenzen aus der Geschichte zu befragen.

Den Ausschlag, sich mit diesem, auf seiner Rede basierenden Buch politisch zu äußern, gaben für Matthias Brandt die bedrohliche Wiederkehr des Rechtsextremismus und die Wahlerfolge der AfD.

Buchtipp der Woche: Ildikó von Kürthy – ALT GENUG

Herzlich Willkommen

Ich bin endlich alt genug. Alt genug für bequeme Unterwäsche und für unbequeme Wahrheiten. Ich lache nicht mehr über jeden blöden Witz. Ich weiß, wohin ich nicht gehöre, und bin so frei wie nie. Frei, zu bleiben. Frei, zu gehen. Manchmal wünsche ich mir, ich wäre schon früher so alt und so mutig gewesen wie jetzt. 

Aber es hilft ja nichts. Reifen kann man nur mit der Zeit. Auch für dieses Buch musste ich erst alt genug werden: Ich habe mich in innere und äußere Ausnahmezustände begeben, habe eine Menge Mut aufgebracht, bin immer wieder gescheitert, habe mich als Topmodel beworben, mich vom Grab meiner Eltern verabschiedet und bin nachts in New York mir selbst begegnet. 

In diesem Buch feiere ich die Kraft der Lebensmitte, das Wunder des Mittagsschläfchens und das kostbare Gefühl, dass wir mit all unseren Ängsten, Ideen, Zweifeln, den schmerzhaften Abschieden und der wuchtigen Gleichzeitigkeit von Licht und Schatten nicht alleine sind. 

Alt genug ist ein Buch voller Erkenntnisse und Bekenntnisse. Es ist eine tapfere und ehrliche Begleitung für alle, die jenseits der Lebensmitte unterwegs und noch lange nicht angekommen sind. Quelle: Ildikó von Kürthy | Willkommen

Herzlich Willkommen

Buchtipp der Woche: Arno Strobel – Ungelöst

Medizinstudentin Luisa Menkhoff kennt die verschwundene Frau auf dem Flugblatt. Es ist Jahre her, dass sie sie gesehen hat. Aber trotzdem kann sie sich erinnern, als wäre es gestern gewesen. Nicole Klement war die Lebensgefährtin des Mannes, der Luisa als Fünfjährige entführt hat. Und damals ebenfalls in die Sache verwickelt.

Luisa wendet sich umgehend an die Münchner Polizei und trifft auf Hauptkommissar Ramin Brunner, der gerade im Begriff ist, eine neue Cold-Case-Einheit aufzubauen, die alte Fälle mit modernen Mitteln aufklären soll.

Als Luisa ihm die Umstände ihrer Entführung als Kind schildert, ist Ramin verblüfft. Luisa hat ein eidetisches Gedächtnis und erinnert sich an jedes Detail einer einmal erlebten Situation. Und alles, was sie sagt, deutet darauf hin, dass ihr damaliger Entführer – Dr. Joachim Lichner – jetzt Nicole Klement in seiner Gewalt hat.

Luisa wird als externe Beraterin zu dem aktuellen Vermisstenfall hinzugezogen. Bis klar wird, dass sie sich getäuscht haben muss. Denn es gibt Hinweise, dass es Lichner nicht gewesen sein kann. Aber warum fühlt Luisa sich dann beobachtet? Zu spät erkennen sie und Ramin, dass sie etwas Entscheidendes übersehen haben, das allen Beteiligten zum Verhängnis werden könnte.