Wir erinnern uns an „Der Engelmacher“
In diesem düsteren Thriller geht es um den alternden Auftragsmörder Viktor, der im Verborgenen präzise Tötungsdelikte ausführt, während er gleichzeitig seine traumatisierte Kindheitsfreundin Hedwig beschützt und schließlich von seiner eigenen Vergangenheit in Gestalt seiner verloren geglaubten Tochter Leandra eingeholt wird; die fünf wichtigsten Hauptthemen sind professionelles Auftragsmorden, Rache und Vergeltung, tief sitzende Kindheitstraumata aus der Kriegszeit, die obsessive Suche nach familiärer Identität und die moralische Grauzone zwischen Schutz- und Todesengeln.
In der Fortsetzung geht es um
„Die Schutzengel“
Zwei gebrechliche Senioren und eine kampfsporterprobte Tochter – die gefährlichste Spezialeinheit, die niemand auf dem Schirm hat.
Viktor, dement und eigensinnig, klammert sich an seinen Silberknauf-Gehstock wie an die letzten klaren Gedanken. Hedwig, stumm seit einem Kindheitstrauma, kommuniziert über Karteikarten und ein Schachspiel mit Kaninchenfiguren. Gemeinsam mit Leandra, Hackerin und Nahkampfexpertin, bilden sie die Schutzengel – ein Trio, das dort eingreift, wo der Rechtsstaat an seine Grenzen stößt.
Ihre Jagd führt von einer deutschen Kleinstadt über Transsylvanien und Malta bis in den panamaischen Regenwald. Sie zerschlagen Pädophilenringe, entlarven Betrügernetzwerke und sprengen einen illegalen Organhandelsring auf hoher See. Ihre Waffen: vergiftete Kirschlutscher, manipulierte GPS-Signale und eine Kaltblütigkeit, die hinter Gebrechlichkeit und Häkeldeckchen lauert.
Zwischen poetischen Haikus auf Servietten und eiskalten Vergeltungsschlägen erzählt dieser Roman von Kriegstraumata, die nie verheilten, von einer Liebe, die Jahrzehnte überdauert, und von der Frage, ob wahre Gerechtigkeit jenseits des Gesetzes existiert.
Ein literarischer Thriller für Leserinnen und Leser, die unkonventionelle Helden, moralische Grauzonen und atemlose Spannung mit emotionaler Tiefe suchen.
Ein moderner Thriller mit zeitlosen Fragen
„Die Schutzengel“ ist mehr als nur ein spannender Kriminalroman. Es ist ein moralisches Gedankenspiel, das uns zwingt, unsere eigenen Werte zu hinterfragen.
- Darf Selbstjustiz moralisch gerechtfertigt sein, wenn sie das Leben von Unschuldigen rettet?
- Wie viel persönliche Opferbereitschaft verlangt der Kampf gegen das organisierte Verbrechen?
- Kann man im Verborgenen töten, ohne selbst die eigene Menschlichkeit zu verlieren?
Diese Fragen ziehen sich wie ein roter Faden durch die verschiedenen Schauplätze des Buches, die uns von gemütlichen deutschen Kleinstadtcafés über die düsteren Wälder Transsylvaniens bis hin in den tiefen Regenwald von Panama führen. Es ist eine Reise, die zeigt, dass das Böse global agiert – die Gerechtigkeit aber auch.
Ich lade euch ein, diese Reise gemeinsam mit Viktor, Hedwig und Leandra anzutreten. Lasst euch auf ein Abenteuer ein, das zeigt, dass Hoffnung oft dort entsteht, wo man sie am wenigsten erwartet: im Schatten derer, die uns beschützen.
Achim Albrecht
Man muss nicht unbedingt „Der Engelmacher“ gelesen haben. In kurzen Rückblenden berichtet Achim Albrecht über die drei Protagonisten.
Viktor und Hedwig wirken wie zwei harmlose Senioren, die jeden Dienstag im Katzencafé ihren Bienenstich genießen. Doch hinter der Fassade des Alters verbirgt sich ein hocheffizientes Trio: Zusammen mit Viktors Tochter Leandra spüren sie Verbrecher auf, die sich durch Macht, Geld oder Diplomatie der Justiz entzogen haben. Mit handgefertigten Gift-Kirschlutschern, präzisen Cyber-Hacks und unerbittlicher Konsequenz sorgen die „Schutzengel“ weltweit für ausgleichende Gerechtigkeit – bis sie selbst ins Visier eines skrupellosen Syndikats geraten.
